Scharfer Wettbewerb auf dem spanischen Wohnungsmarkt

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Der spanische Wohnungsmarkt steht aufgrund der wachsenden Nachfrage und des begrenzten Angebots unter großem Druck, was zu steigenden Preisen führt. Analysten sagen voraus, dass die Hauspreise in diesem Jahr um 14,4 % und bis 2025 um weitere 12,1 % steigen werden. Ein wichtiger Faktor ist, dass die Mieten in einigen Gebieten bis zu dreimal höher sind als die monatlichen Hypothekenzahlungen.

Aus den Daten von Fotocasa geht hervor, dass in der ersten Hälfte dieses Jahres 77 % der Marktteilnehmer eine Immobilie kaufen wollten, während nur 15 % ihr Haus verkaufen wollten. Auf dem Mietmarkt waren 77 % auf der Suche nach einem Mietobjekt, während nur 19 % eine Immobilie anboten. Die Immobilien-Website Fotocasa nennt Faktoren wie Familienzuwachs, Migration, Investitionen und internationale Käufer als Triebkräfte für diese Nachfrage.

Die jüngsten Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die Nachfrage nach Eigenheimen weiter angeheizt. Seit Juni hat die EZB die Zinssätze mehrmals gesenkt, wodurch der Euribor unter 2,5 % fiel und Hypotheken billiger wurden. Die Website pisos.com stellt fest, dass diese Zinssenkungen in Verbindung mit stabilen Einkommen das Vertrauen der Käufer gestärkt haben.

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Der intensive Wettbewerb auf dem Immobilienmarkt wird durch einen Mangel an Neubauwohnungen noch verstärkt. Der Bau neuer Häuser hat sich in den letzten 15 Jahren verlangsamt und liegt derzeit zwischen 80.000 und 100.000 Häusern pro Jahr. Dies reicht nicht aus, um das geschätzte Defizit von 600.000 Wohnungen bis 2025 zu decken. Wenn nicht eingegriffen wird, werden nur noch veraltete oder einkommensstärkere Wohnungen zur Verfügung stehen, was neue Käufer dazu zwingt, ihre Erwartungen anzupassen oder mehr zu sparen.

Die Kombination aus hoher Nachfrage und begrenztem Angebot hat den durchschnittlichen Quadratmeterpreis in Spanien im Oktober auf 2209 Euro und damit auf einen neuen Rekordwert steigen lassen. Diese Situation macht deutlich, dass die politischen Entscheidungsträger und der Immobiliensektor Lösungen für die Wohnungsknappheit und die Bezahlbarkeit von Wohnraum in Spanien finden müssen.

Quelle: Agenturen